Prominente Cabrios: „Sehen und gesehen werden!“
Schon seit jeher setzten Prominente auf den besonderen Effekt von auffälligen und beeindruckenden Cabrios. So nannte schon Marilyn Monroe einen Ford Thunderbird ihr eigen und Elvis Presley besaß einen Cadillac Eldorado. Doch auch in Filmen sind immer wieder Cabrios vertreten und drücken auf diese Weise das Freiheitsgefühl aus, das viele Cabriofahrer so sehr an den offenen Fahrzeugen lieben.
Nicht nur Fans der italienischen Automarke Alfa Romeo kennen die Filmszene, in der ein roter Alfa Romeo Spider über die Oakland Bay Bridge fährt, während der Ohrwurm „Mrs. Robinson“ von Simon & Garfunkel im Radio läuft. Der Film „Die Reifeprüfung“ bescherte nicht nur Dustin Hoffman weltweiten Ruhm, auch der schicke Spider wurde durch diesen Auftritt berühmt.
Auch in Road-Movies spielen Cabrios oftmals eine entscheidende Rolle. So flüchteten Susan Sarandon und Geena Davis in dem Film „Thelma & Louise“ in einem 66er Ford Thunderbird vor der Polizei und stürzten sich samt Cabrio am Ende in den Grand Canyon.
Selbst Politiker und bedeutende Staatsmänner setzten in der Vergangenheit häufig auf die Offenheit und Volksnähe der Cabrios. John F. Kennedy wurde diese Offenheit allerdings am 22. November 1963 zum Verhängnis. Während einer Wahlkampftour wurde der damalige US-Präsident auf dem Rücksitz eines Lincoln Continental erschossen.
Ein Filmheld, der gleich mehrere Cabrios testen durfte, ist James Bond. Während der BMW Z3 Roadster in „Golden Eye“ nur einen kurzen Auftritt hatte, wurden die Stärken des BMW Z8 Roadster in „Die Welt ist nicht genug“ ausführlich unter Beweis gestellt. In „Man lebt nur zweimal“ fuhr James Bond sogar ein Cabrio, das es offiziell gar nicht gab. Der Toyota 2000 GT wurde speziell für den Film angefertigt. Denn den Sportwagen gab es eigentlich nur geschlossen.
